Endogene Werthaltungen und Ambivalenzen des Helfens

Gisela Kubon-Gilke

Abstract


Typische ökonomische Modelle fokussieren bei Fragen zu individuellen oder sozialstaatlichen Hilfen Anreize bei als konstant unterstellten Präferenzen. In diesem Beitrag wird dargelegt, dass Werthaltungen und Präferenzen systematisch mit dem Instrumentarium des Helfens interagieren, dass sie kontextabhängig sind. Es werden dazu einige sozialpsychologische Grundlagen unterbreitet und es wird gezeigt, dass sich über diese Zusammenhänge diverse Ambivalenzen im Hilfezusammenhang offenbaren, die sowohl analytisch als auch im Hinblick auf die Politikgestaltung beachtet werden sollten.

Economic models regarding assistance, aid and care focus incentives that are subject to constant preferences and values. In this paper it will be shown that values and preferences systematically interact with political rules and instruments of support. They are context-dependent. It will be shown that for understanding one has to consider fundamental principles of social psychology. Various ambivalences are revealed in the context of aid, which should not be overlooked both analytically and with regard to policy-making.


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DOI: https://doi.org/10.18156/eug-2-2016-art-5

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