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1/2017: Sozialethik der Lebensformen

Fragen der gemeinschaftlichen oder familialen Lebensformen sind sowohl eine sozialpolitische als auch eine gesellschaftspolitische Herausforderung. Allerdings verschränken sich beide Bereiche unmittelbar, wenn es um die rechtliche Stellung von Lebenspartnerschaften und gegebenenfalls zugehörigen Kindern geht. Angesichts der Erosion des bürgerlichen Familienmodells und der Verbesserung des rechtlichen Status gleichgeschlechtlicher Paare stellt sich letztlich auch die Frage nach der Plausibilität eines privilegierten Rechtsinstituts der Ehe. Müsste Politik nicht, unabhängig von der Zusammensetzung einer Lebensgemeinschaft, schlicht an deren Bedarfen ausgerichtet sein? Müssten nicht Personengemeinschaften, die füreinander Sorge tragen, unterstützt werden, völlig unabhängig davon, ob sie für sich das Label einer "Ehe" beanspruchen können?

Redaktion: Christian Spieß.

 

 

 


 



 

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