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2/2018: Rechtsbrüche

Der Titel dieses Themenheftes vereint verschiedene Fragehorizonte, nämlich Brüche im Recht und Brüche des Rechts. Dabei dient „Rechtsbrüche“ mehr als Platzhalter, denn als Programmansage. Denn es soll nicht ausschließlich um Brüche gehen, sondern allgemeiner um die Frage nach aktuellen Entwicklungen, nach Erstarrungen und Bewegungen im Recht in seiner gesellschaftlichen Bedeutung. Wichtige und innovative Formen „sozialphilosophischer Rechtskritik“ (Loick) untersuchen aktuell die Auswirkungen des Rechts auf das gesellschaftliche Zusammenleben oder thematisieren den Verlust seiner emanzipativen Kraft. Teilweise wird in Frage gestellt, ob das Recht seine Funktion (noch) erfüllen kann. Diese kritischen Perspektiven auf Recht und Rechtsentwicklung in ihrem Verhältnis zur demokratischen Gesellschaft sind für eine Sozialethik, die sich als Reflexion sozialer Praxis versteht, höchst relevant – und doch wirken theologische Ethiken an den Diskursen bislang kaum wahrnehmbar mit.


Die interdisziplinären Beiträge zu jenen allgemeinen rechtsethischen Fragen werden durch einzelne Artikel zu Rechtsbrüchen im engeren Sinn ergänzt.

Redaktion: Michela Becka

1/2019: Öffentliche Theologie

Redaktion: Christoph Hübenthal und Torsten Meireis

 

2/2019: Enhancement

Redaktion: Johannes Eurich und Torsten Meireis

Schreiben für ethik und gesellschaft

Autorenhinweise

Autorenhinweise (in Englisch)

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