Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte? Eine Fallstudie zur Aktualisierung der protestantischen Ethik

Sabine Plonz

Abstract


Der Aufsatz nimmt die kapitalismus- und religionskritischen Impulse von Marx und Weber für die protestantische (Arbeits-)Ethik auf, argumentiert aber auch für geschlechterkritisch begründete Perspektivverschiebungen, indem auf die Relevanz der Subsistenz- für die Erwerbsarbeit reflektiert und politisch-ethisch über den Arbeit-Kapital-Konflikt hinausgedacht wird. Dies wird dargelegt anhand des ILO-Übereinkommens zur Gleichstellung von Haushaltsarbeiterinnen mit anderen Erwerbstätigen (2011) und in einer historischen Vertiefung zur Sozial-, Rechts- und Moralgeschichte der »Dienstmädchenfrage« in Deutschland. Theoretisch wird angesetzt beim Zusammenhang von Real- und Moralregime; perspektivisch interessiert dessen Relevanz für eine emanzipatorische theologische Ethik.

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DOI: http://dx.doi.org/10.18156/eug-eug-2-2017-art-6

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