Verkörperte Freiheit. Praktische Philosophie zwischen Kognitionswissenschaft und Pragmatismus

Magnus Schlette

Abstract


Das Grundverständnis menschlicher Freiheit ist der üblichen Unterscheidung von Willens- und Handlungsfreiheit vorgelagert und bezieht sich auf das Vermögen des Menschen, die Haltungen und Bewegungen seines Körpers als persönlichen Ausdruck der Urheberschaft seiner Handlungen zu erfahren. Die kognitionswissenschaftliche Forschung zur Bedeutung der Propriozeption für die vorreflexive Vertrautheit des Handelnden mit seinen Körperhaltungen und -bewegungen wird auf die pragmatistische Konzeption der Elementareinheit des Verhaltens als eine auf Gewohnheiten basierte Austauschbeziehung des Menschen mit seiner Umwelt bezogen, um einen Begriff verkörperter Freiheit zu entwickeln, die darin bestünde, in der Art und Weise, in der wir die uns wichtigen Tätigkeiten ausüben, eine ›gute Figur zu machen‹.

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DOI: http://dx.doi.org/10.18156/eug-1-2015-art-1

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