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Wem gehört die »Soziale Marktwirtschaft«? Und was fängt er damit an?

Torsten Meireis

Abstract


Der als Kommentar zu Traugott Jähnichens Darstellung des Konzepts der Sozialen
Marktwirtschaft als genuin protestantischem wirtschaftsethischem Entwurf verfass-
te Text argumentiert für eine nicht nur an Urheberrechtsfragen orientierte Vorgehens-
weise und plädiert dafür, in historischem wie systematisch-normativem Interesse
den Beitrag des sogenannten Linksprotestantismus zur Konzeption der »Sozialen
Marktwirtschaft« nicht außer Acht zu lassen, zumal er implizit auch in die entsprechen-
den Entwürfe bereits eingegangen ist, weil so auch die stereotypen Gegenüber-
stellungen von (sozial orientiertem) Katholizismus und (individuell zugespitztem)
Protestantismus in Richtung auf eine präzisere Darstellung verflüssigt werden.

The paper – originally devised as commentary to Traugott Jähnichen’s exposition of
«social market economy» (Soziale Marktwirtschaft) as a genuine protestant concept –
argues in favor of a somewhat wider approach. Thus, the normative influence of the
protestant Left in the development of the concept should neither historically nor system-
atically be omitted. This, the text suggests, might also soften the stereotypes of
«socially oriented» Catholicism and «individually focused» Protestantism.


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DOI: http://dx.doi.org/10.18156/eug-1-2010-art-4

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